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Vorbeugen zahlt sich aus – Ein Beispiel aus der Praxis

Ein großer deutscher Mineralbrunnen und Softdrinkhersteller betreibt an einem Standort vier Krones Blasmaschinen unterschiedlicher Baureihen mit Baujahren von 1999 bis 2003. Eine im Laufe der Jahre steigende Störanfälligkeit der Maschinen führte bei dem Brunnen zu ansteigenden Instandhaltungskosten. Der Betreiber wünschte sich daher eine Reduzierung der Instandhaltungskosten und Minimierung der Ausfallzeiten bei kalkulierbaren Kosten.

Um die Gesamtkosten zu reduzieren, ging Krones den auf den ersten Blick ungewöhnlichen Weg, den Aufwand und damit die Kosten der geplanten Instandhaltungsmaßnahmen zu erhöhen. Damit verringerten sich jedoch die ungeplanten Instandhaltungsmaßnahmen auf ein Minimum, ebenso die indirekten Kosten, die bei einem Anlagenstillstand entstehen. So war es möglich, die Gesamtkosten deutlich zu senken.

Der Mineralbrunnen und Krones schlossen einen Instandhaltungsvertrag, der folgende Leistungen umfasst:

  • Pflege und laufende Optimierung der Ersatzteillagerhaltung vor Ort
  • Durchführung kleiner Reparaturarbeiten im Rahmen der Inspektions-/Wartungsbesuche
  • Austausch von Verschleißteilen im Rahmen der Inspektions-/Wartungsbesuche
  • Vorausschauende Planung der Inspektions-/Wartungsbesuche
  • Planung und Durchführung der jährlichen Überholung

Die Planung und Durchführung aller Maßnahmen erfolgen in Absprache mit Personal vor Ort.


Vorbeugende und zustandsabhängige Instandsetzung
Elfmal pro Jahr werden die Maschinen mit einem Arbeitsaufwand von einem Tag pro Maschine inspiziert. Im Rahmen dieser Inspektions-/Wartungsbesuche erfolgen auch kleinere Reparaturarbeiten sowie der Austausch von Verschleißteilen. Einmal pro Jahr findet eine komplette Überholung innerhalb von vier Tagen pro Maschine statt. Die Abstimmung der Terminplanung geschieht natürlich in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber. Krones Monteure führen diese vorbeugenden und zustandsabhängigen Instandsetzungsmaßnahmen durch. Krones pflegt daneben vor Ort ein Ersatzteillager mit wichtigen Ersatz- und Verschleißteilen zur Sicherung der Anlagenverfügbarkeit. Welche Teile in welchem Umfang vor Ort gelagert werden, wird in Absprache mit dem Kunden festgelegt. Der Bestand wird ständig optimiert und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Reparaturen sind im Pauschalpreis enthalten, soweit nicht durch unsachgemäße Behandlung verursacht.

Schnell amortisiert
Das gemeinsame Ziel, insgesamt Kosten einzusparen, wurde zügig umgesetzt. Mit dem Vertrag konnten ungeplante Einsätze minimiert werden, längere ungeplante Stillstände kommen kaum noch vor. Dieses Ziel wurde erreicht, indem die Maschinen kontinuierlich durch gleiches Krones Personal betreut werden, die eine genaue Kenntnis des Verschleißfortschritts, der „Eigenheiten“ der Maschine sowie der Einsatzbedingungen haben und dadurch eine gezielte vorbeugende und zustandsabhängige Instandhaltung durchführen können. Durch vernünftige Planung können die Einsätze der Monteure effizient und damit Kosten sparend gestaltet werden. Die gezielte Bevorratung von Ersatzteilen vor Ort minimiert die Ausfallzeiten bei technischen Ausfällen.

Für den Betreiber der vier Blasmaschinen hat sich der Instandhaltungsvertrag sehr schnell gerechnet.

 

 

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