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Sleeves – flexible Etikettierung für Kunststoffbehälter
Für die Ausstattung von Kunststoffbehältern sind Sleeves (Schlauchfolien) eine besonders werbewirksame Ausstattungsvariante. Da sie die Behälter ganz umschließen, bieten sie viel Platz für Werbebotschaften und Produktinformationen.
Dabei können zwei verschiedene Sleevetypen eingesetzt werden:
- Stretch-Sleeves aus dehnbarer Folie sowie
- Shrink-Sleeves, die unter Dampf- bzw. Heißlufteinwirkung an die Behälterform angeschrumpft werden.
Beide Sleeves werden ohne Klebstoff auf den zylindrischen oder leicht abgerundeten Teil von Kunststoffbehältern aufgebracht. Die flexiblen Folien gleichen die Dehnung von Behältern nach dem Befüllen aus, und auch nach dem Öffnen bleiben sie straff am Behälter.
Shrink-Sleeves eignen sich auch für Einwegbehälter mit konischer Form oder mit quadratischer Grundfläche. Und zudem können sie als Verschluss-Sicherung im Halsbereich verwendet werden.
Ein Beispiel für eine Sleeve-Etikettiermaschine ist die Geradläufer-Variante der Sleevematic DS. Hier wird der Sleeve direkt durch eine Absenkvorrichtung über den gesamten Behälter gezogen und bodenbündig positioniert. Nach dem Anbringen des Sleeves auf der Flasche folgt das Anschrumpfen in einem Dampftunnel.
Die Sleevetechnik bietet einige Vorteile: Aufgrund des Etikettierens ohne Leim bedarf es keiner Leimheizung und die Maschinenreinigung nach jeder Schicht entfällt. Außerdem erlaubt die Sleevematic DS Inline äußerst kurze Umstellzeiten bei einem Wechsel der Behälter oder der Sleeves. Die Maschine, die mit einem Schwenktürenschutz versehen ist, nutzt einen durchlaufenden Transporteur mit eigenem, frequenzgeregelten Antrieb.


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