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Alkoholfreie Getränke
Ein wichtiger Schritt zur Produktqualität: Entgasungsanlagen
Mit dem Wasser fängt es an. Jeder Ausmischprozess von Softdrinks ist mit Wassereinsatz verbunden. Und die Qualität des Wassers ist ausschlaggebend für die Produktqualität. Daher ist vor der weiteren Verarbeitung ein Entgasungsvorgang zur Entfernung der getränkeschädlichen Gase wie etwa die im Wasser gelösten Bestandteile Sauerstoff und Stickstoff für das Wasser erforderlich. Der Sauerstoff bewirkt z. B. Oxidationsvorgänge im abgefüllten Getränk, beeinflusst die Trübungsstabilität von naturtrüben Getränken, den Ascorbinsäuregehalt und die Aromastoffe im Getränk.
Krones setzt je nach Anwendungsfall die unterschiedlichen Techniken zur Entgasung von Wasser ein:
- Druckentgasung,
- Vakuumentgasung sowie
- kombinierte Druck- oder Vakuumentgasung.
Bei der Druckentgasung werden die Sauerstoff- und Stickstoffanteile im Wasser durch die Zugabe von CO2 ausgetragen. Die Druckentgasung kommt insbesondere bei der Entgasung von Wässern mit geringem CO2-Gehalt zum Einsatz.
Die Vakuumentgasung beruht auf einer Vakuumatmosphäre im Entgasungstank. Das zu entgasende Wasser wird durch Düsen in den Entgasungstank gesprüht. Aufgrund des Unterdrucks im Entgasungstank wird der Sauerstoff- und Stickstoffanteil im Wasser ausgetragen und aus dem Tank abgesaugt. Die Vakuumentgasung wird vor allem für das Entgasen von Wasser und Getränke ohne CO2 eingesetzt.
Wird die Druckentgasungsanlage durch eine Wasserringpumpe erweitert, kann innerhalb einer Anlage wahlweise die Druck- oder Vakuumentgasung durchgeführt werden.

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