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Milch
Basis für die Abfüllung von UHT-Milchprodukten – PET-Asept-System D
Neben der bewährten aseptischen Abfüllung im PET-Asept-Verfahren mit Peressigsäure (PET-Asept L) bietet Krones alternativ auch die „Trockensterilisation“ mit Wasserstoffperoxid (H2O2) an. Das H2O2 -Konzept ist insbesondere für die Milchindustrie konzipiert, wo die Wasserstoffperoxid-Sterilisation das etablierte Verfahren darstellt, bzw länderspezifisch bei Zertifizierungen von Aufsichtsbehörden gefordert wird.
Auch bei Verwendung von Sportscaps Verschlüssen wie Push-Pull oder Flip-Top bietet die H2O2 -Sterilisation deutliche Vorteile gegenüber der Peressigsäure-Behandlung. Ein wesentlicher Grund für den Einsatz von H2O2 ist auch der merklich reduzierte Wasserverbrauch und damit Abwasseranfall. Krones verfolgt zur Sterilisation von Packstoffen die wirkliche Trockensterilisation unter Einsatz von gasförmigem H2O2. Dabei werden die Flaschen auf die Behandlungstemperatur von 50-60 °C vorgewärmt, dann innen mit gasförmigem Wasserstoffperoxid unter Vermeidung von Kondensation sterilisiert.
Der Vorteil dieses Trockensterilisationsverfahrens liegt in der Anwendung moderater Temperaturen. Dies erlaubt eine fast beliebige Festlegung der Einwirkzeit von gasförmigem H2O2 ohne Schädigung der PET-Behälter. Ein weiterer entscheidender Vorteil zeichnet das Krones PET-Asept D System aus: durch den Verzicht auf die Auskondensation kann die Blasmaschine direkt mit dem Aseptik-Bloc geblockt werden.
Das Krones H2O2-Konzept erreicht die drei geforderten Ziele:
- Entkeimungsleistung bei Sprühverkeimung in der Flasche bei log 5 (gemäß Count-Reduction-Test für Sporen von Bacillus subtilis (atrophaeus) und Aspergillus niger),
- definierte Restkonzentration an H2O2 gemäß FDA-Richtlinie unter 0,5 ppm,
- minimaler Schrumpf mit weniger als 5 %.

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